Et al. Abkürzung: Bedeutung, Schreibweise und Beispiele für Anime-Fans

Wer Fan-Wikis, Manga-Analysen oder längere Beiträge über Jujutsu Kaisen liest, stößt früher oder später auf die et al. Abkürzung. Besonders in Quellenangaben kann hinter dem Namen eines Autors plötzlich „et al.“ stehen. Doch was bedeutet das eigentlich? Kurz gesagt: „et al.“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß „und andere“. Die Form wird hauptsächlich verwendet, wenn mehrere Personen an einer Quelle beteiligt sind und nicht alle Namen jedes Mal ausgeschrieben werden sollen.

Auch Anime-Fans können der Abkürzung begegnen. Wer beispielsweise wissenschaftliche Texte über Manga-Kultur, japanische Medien, Fandoms oder Figuren wie Satoru Gojo recherchiert, findet häufig Quellen mit mehreren Autoren. Genau dort wird „et al.“ besonders praktisch.

Was bedeutet die et al. Abkürzung?

„Et al.“ ist eine verkürzte lateinische Form. Sie kann je nach grammatischem Zusammenhang unter anderem auf „et alii“, „et aliae“ oder „et alia“ zurückgehen. Im Deutschen lässt sie sich meistens einfach mit „und andere“ beziehungsweise „und weitere“ verstehen.

Ein vereinfachtes Beispiel sieht so aus:

Müller et al.

Damit wird ausgedrückt, dass Müller nicht die einzige beteiligte Person ist. Weitere Autoren oder Beteiligte gehören ebenfalls zur genannten Quelle.

Wer sich generell mit verkürzten Formulierungen beschäftigt, begegnet schnell ähnlichen Fragen wie bei der unter anderem abkürzung. Der entscheidende Unterschied besteht jedoch darin, dass „et al.“ vor allem mit Personennamen und Quellenangaben verbunden ist.

Für einen normalen Anime-Kommentar braucht man die Form daher kaum. Bei einer ausführlichen Manga-Analyse mit Literaturverzeichnis kann sie dagegen relevant werden.

Wie schreibt man „et al.“ richtig?

Die übliche Schreibweise lautet:

et al.

Nach „et“ steht kein Punkt, weil das lateinische Wort nicht abgekürzt wird. „Al.“ ist dagegen verkürzt und erhält deshalb einen Punkt.

Daraus ergibt sich:

  • Richtig: et al.
  • Nicht die Standardschreibweise: et. al.
  • Nicht die Standardschreibweise: et al

Gerade die Suchanfrage et. al. abkürzung zeigt, dass die Position des Punktes häufig für Unsicherheit sorgt. Wer die Form in einem Text verwendet, sollte sich deshalb merken: Der Punkt gehört hinter „al“.

Auch die Suchvarianten abkürzung et al und abkürzung et al. meinen normalerweise dasselbe sprachliche Thema.

Warum wird et al. bei mehreren Autoren verwendet?

Der wichtigste Vorteil liegt in der Lesbarkeit. Quellen können zwei, drei oder deutlich mehr Autoren haben. Würde man bei jeder Erwähnung sämtliche Namen wiederholen, könnten selbst kurze Absätze unnötig schwer lesbar werden.

Angenommen, ein wissenschaftlicher Artikel über Anime-Fandom wurde von fünf Forschenden geschrieben. Statt in einer passenden Zitierweise jedes Mal alle fünf Namen im Fließtext zu nennen, kann eine verkürzte Autorenangabe verwendet werden.

Zum Beispiel:

Tanaka et al. untersuchten die Entwicklung internationaler Anime-Fandoms.

Der Satz zeigt sofort, dass Tanaka gemeinsam mit weiteren Personen an der genannten Arbeit beteiligt war.

Allerdings bestimmt der jeweilige Zitierstil, wann und wie „et al.“ tatsächlich eingesetzt werden soll. APA, MLA, Chicago und andere Systeme haben eigene Regeln. Deshalb sollte man nicht allein nach Gefühl entscheiden.

Et al. Abkürzung im Anime- und Manga-Kontext

In einer typischen Charakterbeschreibung über Gojo, Sukuna oder Megumi braucht man „et al.“ normalerweise nicht. Schließlich handelt es sich nicht um eine Abkürzung für eine Figur, Fähigkeit oder Technik aus Jujutsu Kaisen.

Relevant wird sie vielmehr bei der Recherche hinter einem Anime-Artikel.

Stell dir vor, du schreibst eine umfangreiche Analyse darüber, wie Jujutsu Kaisen traditionelle japanische Motive mit moderner Popkultur verbindet. Dafür nutzt du Bücher, Fachartikel oder Studien, die von mehreren Personen verfasst wurden. In den Quellenhinweisen kann dann „et al.“ auftauchen.

Ähnliches gilt für Texte über Fan-Kultur, Anime-Marketing, Manga-Leserverhalten oder die internationale Verbreitung japanischer Serien.

Die Abkürzung gehört also nicht zur Jujutsu-Kaisen-Lore. Sie kann aber Teil der Quellenarbeit sein, mit der hochwertige Anime-Analysen gestützt werden.

Et al. und „zum Beispiel“ sind nicht dasselbe

Manche Abkürzungen sehen im Text ähnlich unscheinbar aus, erfüllen jedoch völlig unterschiedliche Aufgaben.

Bei der zum beispiel abkürzung wird ein Beispiel angekündigt. „

Ein Anime-Beispiel macht den Unterschied deutlich:

„Viele Jujutsu-Kaisen-Figuren, z. B. Gojo und Megumi, besitzen unverwechselbare Fähigkeiten.“

Hier bedeutet „z. B.“ schlicht „zum Beispiel“.

Bei einer Quellenangabe wie „Schmidt et al.“ bedeutet die Abkürzung dagegen sinngemäß „Schmidt und andere“.

Diese Formen sollten deshalb nicht gegeneinander ausgetauscht werden.

Wann sollte man et al. benutzen?

In wissenschaftlichen Arbeiten richtet sich die Verwendung nach dem vorgeschriebenen Zitierstil. In journalistischen oder redaktionellen Artikeln können andere Regeln gelten. Manche Publikationen schreiben mehrere Autorennamen aus, während andere eine verkürzte Form bevorzugen.

Für Anime-Blogger gilt daher eine einfache Regel: Nutze „et al.“ nicht nur deshalb, weil eine Quelle mehrere Autoren besitzt. Prüfe zuerst, welchem Zitierstil oder Redaktionsstandard dein Text folgt.

Bei einer lockeren Fan-Theorie ohne formale Quellenangaben ist die Abkürzung meistens unnötig.

Bei einem recherchierten Beitrag über die kulturellen Einflüsse hinter Domain Expansion, japanische Mythologie oder die Darstellung von Buddhismus im Manga können wissenschaftliche Quellen dagegen eine größere Rolle spielen. Dann kann „et al.“ ganz natürlich in den Quellenangaben erscheinen.

Et al. oder „oder ähnliche“?

Auch hier handelt es sich um zwei unterschiedliche Funktionen.

Die Formulierung hinter der oder ähnliches abkürzung bezieht sich auf vergleichbare Dinge oder weitere Elemente derselben Art.

Ein einfaches Beispiel:

„Für ein Gojo-Cosplay benötigt man möglicherweise eine Augenbinde, eine dunkle Jacke oder Ähnliches.“

Das hat nichts mit „et al.“ zu tun.

Steht dagegen in einem Literaturhinweis „Yamada et al.“, werden neben Yamada weitere an der Quelle beteiligte Autoren signalisiert.

Der Kontext entscheidet somit über die passende Form.

Ein praktischer Überblick

Die Unterschiede lassen sich schnell zusammenfassen:

FormGrundbedeutungTypischer Einsatz
et al.und andereQuellen, Autoren, Personengruppen
z. B.zum BeispielBeispiele nennen
u. a.unter anderemAuswahl aus mehreren Punkten
o. Ä.oder Ähnlichesvergleichbare Dinge
v. a.vor allemSchwerpunkt hervorheben

Diese Übersicht zeigt, warum die Abkürzungen trotz ähnlicher Kürze nicht austauschbar sind.

Vor allem beim Schreiben längerer Anime-Erklärungen lohnt es sich, ihre Funktionen auseinanderzuhalten. Dadurch bleiben sowohl Quellenangaben als auch normale Sätze verständlich.

Was bedeutet „v. a.“ im Vergleich zu et al.?

Eine weitere häufige Verwechslung entsteht nicht unbedingt wegen der Bedeutung, sondern weil kurze Abkürzungen schnell ähnlich wirken.

Wer nach v.a. abkürzung sucht, meint üblicherweise „vor allem“. Damit hebt man einen bestimmten Punkt besonders hervor.

Beispielsweise könnte ein Anime-Autor schreiben:

„Gojos Kampfstil ist vor allem wegen der Kombination aus Limitless und Six Eyes außergewöhnlich.“

„Et al.“ könnte „vor allem“ in diesem Satz nicht ersetzen. Es erfüllt eine komplett andere sprachliche Funktion.

Deshalb hilft es, nicht nur die ausgeschriebene Bedeutung einer Abkürzung zu lernen, sondern auch ihren typischen Einsatz zu verstehen.

Typische Fehler bei der Verwendung von et al.

Ein häufiger Fehler ist der zusätzliche Punkt nach „et“. Dadurch entsteht „et. al.“, obwohl die etablierte Form „et al.“ lautet.

Ein weiterer Fehler besteht darin, die Abkürzung als allgemeines Synonym für „und so weiter“ zu verwenden. Dafür ist sie normalerweise nicht gedacht.

Auch bei der Zeichensetzung können Fragen entstehen. Ob nach „et al.“ noch ein Komma folgt, hängt vom Satz und vom verwendeten Zitierstil ab.

Ebenso sollte die Abkürzung nicht automatisch eingesetzt werden, sobald zwei oder mehr Autoren vorhanden sind. Ein bestimmter Zitierstil kann verlangen, dass bei einer bestimmten Anzahl von Autoren andere Regeln gelten.

Wer eine wissenschaftliche Arbeit schreibt, sollte deshalb immer die aktuelle Anleitung des geforderten Zitierstils prüfen.

Hat „et al.“ etwas mit „per se“ zu tun?

Beide Ausdrücke stammen aus dem Lateinischen, doch ihre Bedeutungen sind verschieden.

Die per se bedeutung lässt sich ungefähr mit „an sich“ oder „für sich genommen“ erklären. „

Ein passender Anime-Satz wäre etwa:

„Eine komplexe Domain Expansion macht einen Charakter nicht per se stärker als jeden Gegner.“

Hier bewertet „per se“ die Aussage „an sich“. Eine Autorenangabe wie „Meyer et al.“ hat dagegen eine völlig andere Aufgabe.

Die Gemeinsamkeit besteht hauptsächlich darin, dass beide lateinischen Ausdrücke auch in modernen deutschen Texten vorkommen.

Braucht man et al. für Jujutsu-Kaisen-Quellen?

Bei normalen Informationen über Jujutsu Kaisen eher selten.

Wenn du beispielsweise erklärst, wie Gojos Infinity funktioniert oder welche Ereignisse in einem bestimmten Manga-Kapitel stattfinden, sollte die Quellenangabe möglichst direkt zur verwendeten Original- oder offiziellen Sekundärquelle führen.

Bei akademischen Analysen sieht es anders aus.

Ein Fachartikel über Manga-Rezeption kann mehrere Autoren besitzen. Dasselbe gilt für Forschungsarbeiten über Anime-Kultur, Medienpsychologie, Übersetzung oder internationale Fandoms. Hier kann die et al. Abkürzung entsprechend dem verwendeten Zitierstil auftauchen.

Sie macht den Inhalt jedoch nicht automatisch wissenschaftlicher oder zuverlässiger. Entscheidend bleiben die Qualität der Quelle und die korrekte Wiedergabe ihrer Aussagen.

FAQ zur et al. Abkürzung

Wofür steht die Abkürzung et al.?

Besonders häufig begegnet sie Lesern in wissenschaftlichen Quellenangaben mit mehreren Autoren.

Ist „et. al.“ richtig?

Die etablierte Schreibweise lautet „et al.“. Nach „et“ steht kein Punkt, während „al.“ einen Punkt erhält.

Wird et al. im Deutschen verwendet?

Ja. Die Form kommt auch in deutschsprachigen wissenschaftlichen Texten und Literaturangaben vor. Die konkrete Verwendung richtet sich jedoch nach dem jeweiligen Zitierstil.

Bedeutet et al. dasselbe wie usw.?

Nein. „Et al.“ bezeichnet sinngemäß „und andere“ und wird besonders bei Personen beziehungsweise Autoren verwendet. „Usw.“ bedeutet dagegen „und so weiter“ und erfüllt eine andere Funktion.

Muss et al. kursiv geschrieben werden?

Das hängt vom verwendeten Stil oder den redaktionellen Vorgaben ab. Viele moderne Zitierstandards setzen „et al.“ nicht kursiv. Bei einer wissenschaftlichen Arbeit sollte deshalb die konkrete Stilvorgabe geprüft werden.

Kann ich et al. bei Anime-Artikeln verwenden?

Ja, wenn es zum Quellenformat passt. Bei einem normalen Fan-Artikel ist die Abkürzung meist nicht nötig. In einer recherchierten Anime-Analyse mit wissenschaftlichen Quellen kann sie dagegen sinnvoll sein.

So merkst du dir die Schreibweise

Für Anime-Fans ist die einfachste Merkhilfe überraschend unkompliziert: „et“ bleibt vollständig stehen, während „al.“ abgekürzt wird. Deshalb lautet die korrekte Form et al.

Wenn du also das nächste Mal eine ausführliche Analyse über Gojo, Jujutsu Kaisen oder Anime-Kultur liest und hinter einem Autorennamen „et al.“ siehst, weißt du sofort, was gemeint ist. Hinter dem genannten Namen stehen weitere Autoren oder Beteiligte, die in der verkürzten Angabe nicht einzeln aufgeführt werden.

Damit ist die Abkürzung vor allem ein praktisches Werkzeug für übersichtliche Quellenangaben – und kein geheimnisvoller Begriff aus der Anime-Welt.

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